Hochschule Magdeburg-Stendal

Die Hochschule Magdeburg-Stendal versteht sich als lebendige und lernende Organisation, die Forschung und Lehre praxisorientiert gestaltet. Alle Studiengänge integrieren Praktika, Exkursionen und wissenschaftliche Projekte, die auf aktuelle Berufsfelder vorbereiten und Schlüsselqualifikationen vermitteln. Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya initiierte im Wintersemester 2015 mit Studierenden des Studienganges Angewandte Kindheitswissenschaften erstmals Studienprojekte zu jüdischem Leben und Antisemitismus, deren Ergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. In Zusammenarbeit mit dem Theater der Altmark entstand daraus die erste Veranstaltungswoche »Denken ohne Geländer« im Januar 2016.

Benjamin Ollendorf von Kinderstärken e.V., Cornelia Habisch von der Landeszentrale für politische Bildung, der damalige Intendant des Theaters der Altmark Alexander Netschajew, Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinksaya und Studentinnen der Hochschule Magdeburg-Stendal 2017 (am)

Prof. Dr. Katrin Reimer begrüßt Levi Salomon zur Ringvorlesung über Antisemitismus heute 2019 (am)
Prof. Dr. Katrin Reimer begrüßt Levi Salomon zur Ringvorlesung über Antisemitismus heute 2019 (am)

Theater der Altmark

Das Theater der Altmark (TdA) ist ein Regiebetrieb der Hansestadt Stendal und wird zusätzlich vom Land Sachsen-Anhalt und den Landkreisen Stendal und Altmarkkreis Salzwedel gefördert. Es übernimmt als Landestheater Sachsen-Anhalt Nord die Aufgabe, das Stadtgebiet, die Altmark und ganz Sachsen-Anhalt mit zeitgenössischem und klassischem Schauspiel zu versorgen. Mit seinen Abstechern und mobilen Produktionen gastiert es in Bespieltheatern, Kulturzentren und Bildungseinrichtungen, und ist damit ein fester Bestandteil der Theaterlandschaft. Das TdA begreift sich als Forum, Begegnungsstätte und Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Themen der Gegenwart und der Region. Es bringt sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse ein und wirkt so identitätsstiftend und sinngebend. Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 leitet Wolf E. Rahlfs als Intendant das Theater der Altmark, der die Woche »Denken ohne Geländer« als lebendigen Diskussionsort versteht.

Dramaturgin Aud Merkel und Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya mit Studierenden der Hochschule und TdA-FSJler Max Latinski 2018 (mb)
Dramaturgin Aud Merkel und Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya mit Studierenden der Hochschule und TdA-FSJler Max Latinski 2018 (mb)
Studierende bereiten mit Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya ihre Programmbeiträge vor 2018 (am)
Studierende bereiten mit Prof. Dr. Katrin Reimer-Gordinskaya ihre Programmbeiträge vor 2018 (am)

Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) ist eine dem Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt unterstellte, obere Landesbehörde mit Sitz in Magdeburg. Freiheit, Demokratie und Republik sind weder ein Geschenk, noch eine Selbstverständlichkeit. Sie müssen sich ständig neuen Herausforderungen stellen und bedürfen des aktiven Einsatzes. Nationalismus und Diktatur führen zu Unfrieden, Krieg und Zerstörung, Armut und Elend. Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist daher Kernaufgabe der politischen Bildung! Cornelia Habisch leitet die Geschäftsstelle Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen- Anhalt und bringt überregional bedeutende Veranstaltungen in die Programmwoche »Denken ohne Geländer« nach Stendal.  

Intendant Wolf E. Rahlfs, Jürgen Lenski von der Altmärkischen Bürgerstiftung und Aud Merkel nach der Pressekonferenz 2019 (mb)
Intendant Wolf E. Rahlfs, Jürgen Lenski von der Altmärkischen Bürgerstiftung und Aud Merkel nach der Pressekonferenz 2019 (mb)
Theaterpädagoge Cornelius Danneberg, Studentin Riana Rebohm, Prof. Katrin Reimer-Gordinksaya und Aud Merkel 2019 (mb)
Theaterpädagoge Cornelius Danneberg, Studentin Riana Rebohm, Prof. Katrin Reimer-Gordinksaya und Aud Merkel 2019 (mb)

Altmärkische Bürgerstiftung Hansestadt Stendal

Die Altmärkische Bürgerstiftung Hansestadt Stendal konzipiert und fördert seit 2011 Projekte im Bereich außerschulischer Bildung, Demokratiebildung, kulturelle Bildung, Integration und kulturelle Vielfalt. Die Stiftung möchte dazu beitragen, dass junge Menschen früh erfahren, wie bereichernd es ist, nach ethisch-moralischen Grundsätzen Verantwortung zu übernehmen und etwas bewirken zu können. Neben Einzelprojekten fördert sie auch Kooperationen, um den Gemeinschaftsgedanken weiter zu entwickeln und Potenziale besser zu nutzen. Die Bürgerstiftung unterstützt mit ihrem Vorsitzender Jürgen Lenski das Projekt »Denken ohne Geländer« aktiv als Projektträger und Verwalter der Finanzierungen.

Intendant Wolf E. Rahlfs, Aud Merkel, Jürgen Lenski und Martin Hanusch von der Landeszentrale für politische Bildung vor der Hochschule 2020 (mb)
Intendant Wolf E. Rahlfs, Aud Merkel, Jürgen Lenski und Martin Hanusch von der Landeszentrale für politische Bildung vor der Hochschule 2020 (mb)
Ministerpräsident Reiner Haseloff besuchte »Denken ohne Geländer« 2020, hier mit OB Klaus Schmotz, Landtagsabgeordneten Hardy Güssau, Prof. Dr. Katrin Reimer-Godinskaya, Intendant Wolf E. Rahlfs und dem Direktor der Landeszentrale f.p.B. Maik Reichel (am)
Ministerpräsident Reiner Haseloff besuchte »Denken ohne Geländer« 2020, hier mit OB Klaus Schmotz, Landtagsabgeordneten Hardy Güssau, Prof. Dr. Katrin Reimer-Godinskaya, Intendant Wolf E. Rahlfs und dem Direktor der Landeszentrale f.p.B. Maik Reichel (am)

Kooperationspartner

Das Projekt erfährt eine breite Unterstützung kommunaler und zivilgesellschaftlicher Einrichtungen des öffentlichen Lebens. In den vergangenen Jahren trugen zum Gelingen der Woche u.a. bei: Aktionsbündnis buntes Salzwedel, Altmärkisches Museum, Bühne für Menschenrechte Berlin, Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit im Landkreis Stendal, Deutsch-Armenische Gesellschaft, Evangelische Stadtgemeinde Stendal, Freiwilligen-Agentur Altmark e.V., Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, Hans und Eugenia Jütting Stiftung, Hanseat e.V. Salzwedel, Herz statt Hetze Stendal, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft Jena, Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel, Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V., Jütting-Stiftung Stendal, KinderStärken e.V., Kreismuseum Osterburg, KulturKantine, Kunst- und Musikschule Stendal, STUVE e.V., Kunstplatte e.V., Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Netzwerk »Gegenargument«, Netzwerk RESPEKT für Teilhabe und gegen Diskriminierung im Landkreis Stendal, Markgraf-Albrecht-Gymnasium Osterburg und Netzwerk »Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage«, Miteinander e.V., Moses-Mendelssohn-Akademie Halberstadt, Musikforum Katharinenkirche, Prignitz-Museum am Dom Havelberg, Projekttheater Dresden, RIAS Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg an der Humboldt-Universität zu Berlin,  SJD – Die Falken – Stendal, Stadtarchiv der Hansestadt Stendal, UppstallKinos Stendal, Winckelmann-Gesellschaft e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V., Zentralrat der Juden in Deutschland

Fotonachweis: Die Fotos wurden von Volker Brahms (vb), Magdalena Burkhardt (mb), Mohannad Imbrahimkahilo (mi), Kerstin Jana Kater (kk), Claudia Klupsch (ck), Aud Merkel (am) und Annika Path (ap) erstellt.